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Gerichtslaube 

Vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts wurde in Igel eine Steinlaube mit großen Rundbogenöffnungen erbaut, die man im frühen 17. Jahrhundert in den Gebäudekomplex eines Wohnhauses einbezogen hat. Diese Steinlaube wurde zur Zeit des Hochgerichts als Gerichtslaube benutzt, in der die Sitzungen der Igeler Schöffen und die Gerichtsverhandlungen stattfanden.
Das spätere "Steinlaubenhaus" im Volksmund auch "Pützhaus" genannt, stand an der Trierer Straße gegenüber dem Burghaus, heute Gasthaus "Zum Löwen". Der Name "Pütz" leitet sich wohl vom lateinischen "putens" bzw. französischen "puits" = Ziehbrunnen her. Man nimmt deshalb an, dass sich im "Pützhaus", dessen Besitzer auch diesen Familiennamen trugen, der erste Ziehbrunnen des Dorfes befunden hat. Eine größere Brunnenanlage, die später verdeckt wurde, war im Hof vorhanden.
Das Steinlaubenhaus (Pützhaus) wurde im Zuge der Verbreiterung der B 49 Ende der 60er Jahre abgerissen. Die Steinlaube konnte aber in einem historisch nachempfundenen Gebäude am Platz vor der Igeler Säule eingebaut werden und ist so den nachfolgenden Generationen erhalten geblieben.

 

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